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  • AutorenbildCharlotte Regner

Neues ist an der Zeit

Wir leben wieder das Leben, das wir scheinbar schon immer gelebt haben. Aber ist es wirklich so, sind wir die, die wir schon immer waren?



Ich fühle eine Veränderung, eine Veränderung, die Menschen in verschiedene Richtungen leitet.


Manche scheinen an dem festhalten zu wollen, was war, mit aller Kraft, mit Druck, mit aller Gewalt.


Manche erleben eine starke Veränderung in sich selbst, leiden an körperlichen Beschwerden, erleben Trauer durch plötzlichen Verlust, auch von jungen Menschen, finden sich nicht mehr zurecht, welche Maßnahmen bis jetzt auch immer gewirkt haben mögen.


Manche sehen durch all den Nebel, durch all das dunkle Dickicht, am Horizont für sich einen neuen Weg, weil sie den alten einfach nicht mehr gehen können.


Wir alle befinden uns in einem Wandel, ob wir nun weiter festhalten, unser Körper stärkere Signale sendet oder wir das Licht am Horizont schon sehen. Es ist nicht nur die klimatische oder die wirtschaftliche Veränderung, die wir spüren, es ist ein innerer Prozess, den die einen mehr oder weniger stark wahrnehmen.


Wir haben lange, lange Zeit, über viele Generationen hinweg, einen Weg für uns als Menschheit gewählt, der darauf ausgerichtet war, es uns einfacher zu machen, uns mehr leisten zu können, mehr Freiheit zu haben, unseren Körper immer schneller „reparieren“ lassen zu können. Es ist daran nichts Verwerfliches, es hat uns nur entfernt. Entfernt von uns selbst, von uns als Menschheitsfamilie, von unserem Gefühl für unseren Körper, unserer einzigartigen, uns innewohnenden Kraft, von dem Gefühl einer unabdingbaren, liebevollen und zarten Verbundenheit mit der Natur und allem, was damit zusammenhängt. Allem, was darüber hinaus existiert. Wir leben auf einer Erde, und was immer wir tun, was immer wir denken, was immer wir lieben – hat Einfluss auf alles. Jede Form der liebevollen Zuwendung, zu was oder wem auch immer, hat eine Wirkung.


Wir stehen an einem Anfang, der von uns viel fordert und fordern wird, das fühle ich so sehr. Aber auch an einem Anfang für Neues. Prozesse brauchen ihre Zeit, Nachsichtigkeit von denen, denen es nicht schnell genug geht und eine gewisse Offenheit und Neugierde all derer, die vielleicht manche Menschen noch ein wenig belächeln, weil sie all das gerade so nicht sehen können. Es braucht so viel mehr Toleranz, Nachsicht, Annahme des jeweiligen Anderen wie nie zuvor. Eben weil wir uns in einem sehr besonderen, aus meiner Sicht noch nie so dagewesenen Veränderungsprozess befinden.


Das Gefühl von Freiheit werden wir nicht von außen geschenkt bekommen, das kann uns niemand mit nichts, keiner Technik, keiner neuen Erfindung ermöglichen. Die Freiheit, die wir zunächst brauchen, liegt in uns. In jedem von uns. Und die Tür dahin ist ein liebevoller Weg in das eigene Innere. Bis hin zur Selbstliebe. Erst dann kann sich Neues im Außen entfalten.


Ich wünsche uns allen diesen Weg. Er wird so Vieles leichter machen.

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